Präha Gruppe: Wir bilden aus in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness, Beauty
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Präha Gruppe: Ausbildung und Fortbildung in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness

 

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"Durch Bewegung in Bewegung"

Eine deutsch-südafrikanische Jugendbegegnung
zwischen der Weber-Schule, Düsseldorf
und der Sitintile Senior Secondary High School, Mpumalanga Province

1.-18. August 2009

Weber-Schule
Weber-Schule

Berufsfachschule für Gymnastik
Fachschule für Motopädie
Fachschule für Tanzpädagogik

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Ilona Krauter-Fricke (Projektleiterin und Begleiterin)

Um das Projekt "Durch Bewegung in Bewegung" der Weber-Schule in Nordrhein -Westfalen mit der Sitintile High School in Mpumalanga Province Südafrika durchführen zu können, war eine dreijährige Vorbereitung notwendig. Involviert waren in erster Linie Ladislav Ceki (Geschäftsführer und Koordinator für entwicklungspolitische Bildungsarbeit Düsseldorf/Kreis Mettmann), der die Aktion ins Rollen gebracht hat, maßgeblich am Heranziehen von Fördergeldern beteiligt war, Kontakte zu der afrikanischen Schule knüpfen konnte und mir zu jedem Zeitpunkt als ein sehr hilfreicher Berater zur Seite stand und David Mintert (Arbeit und Leben DGB/VHS NW e.V.).
Ermöglicht wurde unser Plan letztendlich durch die Organisation ENSA (Träger ist die InWEnt gGmbH) und die Stadt Düsseldorf, welche uns die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellten.

Den Zeitraum von drei Jahren überschauend und nach dem Ergebnis dieses Konzepts gefragt, kann ich nur den großen Erfolg betonen.

Globales Lernen konnte während des Aufenthaltes unmittelbar stattfinden und entscheidende Entwicklungsschritte wurden initiiert. Ausnahmslos alle Beteiligten beschäftigten sich intensiv mit unserer Lebenssituation in Deutschland und der in Südafrika. Wir haben immer wieder sehr viele Gespräche und auch Diskussionen geführt, in der die Gruppe ihre unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen austauschte. Aber nicht nur diesbezüglich fand ein Lernen statt, auch bezogen auf ihre Ausbildung gab es enorme Fortschritte, da alle Schülerinnen immer wieder ihre bisher entwickelten Fähigkeiten zu unterrichten - noch dazu auf Englisch - erprobten. Sie mussten ihre Unsicherheiten in den Griff bekommen und sich mutig in diese für sie sehr anspruchsvolle Situation begeben.

Ich bin sehr stolz darauf, dass dies allen Schülerinnen ohne Ausnahme gelungen ist. Besonders freue ich mich natürlich auch über die emotionale Bereitschaft, den afrikanischen Kinder ihre positiven Gefühle zu zeigen und ihnen mit Freundlichkeit und menschlicher Wärme zu begegnen. Ich bin mir sicher, dieser Besuch hinterlässt bei jeder Teilnehmerin Spuren, war es doch nicht nur eine intellektuelle Begegnung, sondern auch eine sehr körperliche und emotionale. Mit den Kindern und Erwachsenen zu tanzen und ein Miteinander auf dieser Ebene zu erleben ist ein Projekt, das eine Zukunft verdient hat, da es auf diese Weise möglich war, sich auf Augenhöhe zu begegnen und so ein viel tieferes Verständnis füreinander zu entwickeln, als es jede verbale Begegnung vermag.

In diesem Kontext waren keine fundierten Sprachkenntnisse nötig, in diesen Augenblicken gab es auch keine Unterschiede, hier ging es um das Fühlen und um den Wunsch miteinander zu tanzen und gemeinsame Erlebnisse zu haben. Menschen, deren Lebensgefühl ich spüren kann, kann ich auch besser verstehen und ich kann lernen sie zu tolerieren.

Sollte es sich anhören, als hätten wir durch die lehrende Tätigkeit mehr gegeben als bekommen, so kann ich nur sagen, es war ein Miteinander, jeder war der Gebende und Nehmende - so, wie ich weiß nach vielen Jahren als Lehrerin, dass ich die wirklich wichtigen Dinge von meinen Schülern und Schülerinnen gelernt habe. Was uns diese afrikanischen Kinder emotional gegeben haben, kann man nicht in Worte fassen.

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Susanne Ganz (Schulleiterin und Begleiterin)

Gemessen an meinen früheren Reisen nach Afrika war die Möglichkeit in der Sintintile Secondary School unterrichten zu können, eine absolute Bereicherung und wunderbare Gelegenheit mit den Menschen in Kontakt zu treten. Dadurch hat diese Reise einen ganz besonderen Stellenwert für mich. Ich selbst habe Afrikanischen Tanz unterrichtet, was ich nicht missen möchte.

Es war für uns alle eine unvergessliche Zeit.

Unsere Abschlussaufführung fand in der dafür angemieteten Public Hall statt und war ein voller Erfolg. Die insgesamt 375 SchülerInnen der achten Klasse waren anwesend. Die Ergebnisse, die nach so kurzer Zeit präsentiert werden konnten, waren erstaunlich.

Dies lag nicht nur an dem großen Einsatz unserer Gruppe, sondern vor allem daran, dass die SchülerInnen der Sintintile Secondary School hochkonzentriert, motiviert und diszipliniert mit gearbeitet haben und die Bewegungsfreude immer im Vordergrund stand.

Die Weber-Schule hat am Ende des Aufenthaltes ein Memorandum of Understanding mit der Sintintile Secondary aufgesetzt und eine Schulpartnerschaft gegründet.

 

 

 

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