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Ausstellung "Ein Leben für den Sport" Ehrung der Lebensarbeit von Prof. Hollmann im Deutschen Sport- und Olympia Museum, Köln
07. Februar 2010
 Anna Herrmann Schule Berufsfachschule für Gymnastik Berufsfachschule für Kosmetik
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Die Koryphäe Prof. mult. Dr. med. Dr. h. c. mult. Wildor Hollmann feierte dieses Jahr seinen 85. Geburtstag. Bis zum heutigen Tag arbeitet und forscht er, auch noch nach seiner Erimitation an der Deutschen Sporthochschule, schreibt Bücher und hält Vorträge im In- und Ausland.
Um sein Lebenswerk zu ehren, zeigt nun eine Ausstellung im Deutschen Sport- und Olympia Museum in Köln vom 07. Februar bis 11. April 2010 seine Arbeit als Arzt, Forscher und Manager.
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| Petra Witt (l.) und Heidi Bosen (r.) gratulierten Prof. Hollmann zum Geburtstag |
Frank Dürr, Leiter des Museums, sprach die Begrüßungsworte. Er berichtete über die Arbeit der Vorbereitungszeit der Ausstellung. Besonders dankte er Prof. Hollmann für seine Bereitschaft, dass er als Zeitzeuge die Begleitinfos zur Ausstellung persönlich auf Band gesprochen und damit seine Stimme konserviert habe |
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| v. l. n. r. Prof. Dr. Manfred Lämmer, Prof. Dr. med. Herbert Löllgen, Prof. Hollmann und seine Tochter hören zu |
Peter Susat und Heidi Bosen (vorne) von der Anna Herrmann Schule |
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| Prof. Löllgen von der Deutschen Sporthochschule hielt seine Festrede zu Ehren der herausragenden Lebensleistung von Prof. Hollmann als Arzt, Forscher, Rektor und Lehrer der Hochschule |
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| Prof. Lämmer von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention betrachtete in seinem Teil der Festrede die unter Hollmann erzielten Forschungserfolge in ihrer geschichtlichen Bedeutung für den Sport wie auch für die Gesundheitsforschung |
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| Das Publikum applaudierte |
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| Dann sprach Prof. Hollmann. In gewohnt bescheidener Art bedankte er sich für die vielen freundlichen Worte, für die Möglichkeit der Ausstellung, bei allen Gästen der Eröffnungsfeier und bei seiner Frau, die ihn immer unterstützt habe |
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| Standing ovation für Prof. Hollmann |
Der Geehrte sichtlich berührt |
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| Die Tochter übernahm die Blumen in Vertretung für ihre Mutter, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mit kommen konnte |
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| Sodann wurde die Ausstellung eröffnet. |
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| In Bildtafeln, einer Bildershow und vielen Exponaten waren die Etappen des Wirkens, seiner Erfolge und Ehrungen von Prof. Hollmann zu besichtigen |
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| Die Anfänge von Hollmanns ersten Untersuchungen |
Heidi Bosen erinnerte sich, wie sie 1949 genau an dieser Maschine als Probandin diverse Male Ausdauertests machte |
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| Diese Tafel dokumentiert, dass Hollmann Erfinder des Ergometers ist |
Die Herren Professoren mit Herrn Dürr an dem Originalstück in der Ausstellung |
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| Für seine besonderen Verdienste wurde Hollmann 1982 das Große Bundesverdienstkreuz von Johannes Rau, dem damaligen Ministerpräsidenten, verliehen |
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| Arzt, Forscher, Manager, die Bildergalerie streift "Blickpunkte" aus den Arbeits- und Privatleben Hollmanns |
Seine Forschungsergebnisse |
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| Seine Hochschultätigkeiten und Ehrungen |
Hollmanns Forschungsauszeichnungen |
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| Bildtafel und Exponat der 1955 von Hollmann entwickelten Blutdruckmessapparatur mit Mikrofon, woraus sich die heutigen Geräte entwickelt haben, mit denen Laien ihren Blutdruck selber kontrollieren können |
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| Prof. Hollmann umarmte Petra Witt, geb. Bosen, deren Patenschaft er 1957 übernahm und Heidi Bosen, die als junge Studentin schon Belastungstests in seinem Labor durchführte |
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Prof. Hollmann verbindet eine besondere Freundschaft zur Anna Herrmann Schule, Berufsfachschule für Gymnastik. Als er noch studierte fing er 1949 schon mit seiner experimentell fundierten Doktorarbeit "Herzleistungsquotient und Wirkungsgrad sowie die Lungenvolumina bei Sportlern unter 30 Jahren" an, mit der er 1954 zum Dr. med. promovierte. Seine Untersuchungen mit studentischen Probanden erfolgten in der Deutschen Sporthochschule.
Die Anna Herrmann Schule hatte nach dem 2. Weltkrieg neben der Sporthochschule eine neue Heimat gefunden und nutzte deren Sportanlagen. Hier machte die junge Adelheid Weber (spätere Bosen) gerade ihre Gymnastiklehrerausbildung (1948 - 1951). Da in den Untersuchungsreihen an der Sporthochschule dringend weibliche Probanden gesucht wurden, meldete sich 1949 auch Fräulein Weber, die fortan mit Atemmaske auf den Untersuchungsrad strampelnd Werte für die Wissenschaft lieferte und Hollmann kennen lernte.
Später blieb der Kontakt von Hollmann zur Anna Herrmann Schule immer bestehen und als 1975 Frau Bosen die Trägerschaft der Anna Herrmann Schule übernahm, wurde Hollmann Mitglied des Kuratoriums der Schule. Die Anna Herrmann Schule mit ihrem pflegerischen Schwerpunkt war der Prototyp einer ganzheitlichen Bewegungsschulung zur Gesundheitsförderung und -erhaltung. In ihrer Weiterentwicklung wird dieser Schwerpunkt inzwischen als "Prävention und Rehabilitation" bei der Anna Herrmann Schule geführt. Dies bezeugend hatte bereits 2002 Hollmann den Festvortrag zum 80jährigen Bestehen der Schule zum Thema "Körperliche Aktivität und Gesundheit" gehalten. Im Deutschen Sport- und Olympia Museum gab es damals eine Werkschau und Ausstellung zur Geschichte der Anna Herrmann Schule.
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