Präha Gruppe: Wir bilden aus in Therapie, Rehabilitation, Prävention, Wellness, Fitness, Beauty
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Präha Anna Herrmann Schule

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Staatl. geprüfte/r Gymnastiklehrer/in
Schwerpunkt: Prävention und Rehabilitation

Eine Ausbildung der Präha Anna Herrmann Schule

Aqua-Fitness Aqua-Fitness

Bei Aqua-Fitness handelt es sich nicht einfach um verschiedene Bewegungsformen, die in das Wasser übertragen wurden, sondern um eine eigene Sportart mit speziellen Übungen.

Im tiefen Wasser können sich auch sportlich Ungeübte und Übergewichtige durch den Auftrieb leicht bewegen. Als Faustregel gilt: Wer bis zur Hüfte im Wasser steht, bei dem lastet nur noch etwas das halbe Gewicht auf den Gelenken. Taucht man beim Trainieren bis zur Schulter ins Wasser ein, beschweren gerade noch zehn Prozent des ursprünglichen Gewichts den Körper. Es ist eine Art Ganzkörpertraining. Intensive Bewegung im Wasser kräftigt wichtige Muskelgruppen, ohne die Sehnen, Bänder und Gelenke zu überlasten. Weil Menschen Bewegungen im Wasser leichter ausführen können, eignet sich Aqua-Fitness auch für alle Menschen mit Osteoporose, orthopädischen Vorerkrankungen oder anderen körperlichen Handikaps.
Der große Vorteil des Wassertrainings ist, dass der Körper nicht in Problemzonen zerlegt wird, sondern als Ganzes Bewegung und Entspannung erfährt. Dabei wirkt das Wasser auf das größte Organ des Menschen, die Haut, wie eine Ganzkörpermassage. Die Durchblutung der Haut, Muskeln und des Bindegewebes wird gefördert und so eine Straffung und Entschlackung des Gewebes zusätzlich erreicht.

Aqua-Fitness Arten der Aqua-Fitness:

Aquajogging

Beim Aquajogging läuft man mit leicht nach vorne geneigtem Oberkörper im Wasser auf der Stelle. Die locker angewinkelten Arme schwingen mit, wie beim Joggen an Land. Es gibt verschiedene Schrittfolgen, mit oder ohne Bodenkontakt. Musik unterstützt den Rhythmus der Bewegungen. Aquajogging trainiert vor allem Ausdauer und Kraft. Orthopädische Beeinträchtigungen können durch dieses Training im Wasser früher und weniger schmerzhaft behoben werden. Temperatur: 28 bis 30 Grad.

Aquawalking

Aquawalking ist die langsame Variante des Wasserjoggings mit Bodenhaftung. Dabei geht man im stehtiefen Wasser auf der Stelle. Gut für Neueinsteiger und Senioren, um Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenke zu stabilisieren. Es hat sich auch als Regenerationstraining nach Verletzungen bewährt. Die Temperatur beträgt 30 bis 32 Grad.

Aquarobic

So heißt die Wasservariante des Aerobic. Das Training im flachen Wasser fügt Elemente aus Tanz und Gymnastik zusammen. Das Ziel des Aquarobic heißt mehr Kraft, Ausdauer und Koordination durch dynamische Übungen zur Musik zu erreichen. Temperatur: 24 bis 28 Grad.

Aqua-Fitness Aquagym

Die Bewegungsabläufe beim Aquagym berücksichtigen die Besonderheiten des nassen Elements wie Auftrieb, Widerstand und Strudelwirkung. So können etwa die Beine durch den Auftrieb im Wasser deutlich höher nach vorne oben geführt werden als an Land. Diese klassische Form der Aquafitness, auch "konditionelle Wassergymnastik" genannt, läuft ruhiger ab als Aquarobic. Geräte wie Bälle, Nudeln und Schwimmbretter unterstützen das Training. Dieser Sport ist für jeden geeignet, der das nasse Element mag. Ungeübte und auch Übergewichtige lernen wieder, ihren Körper viel intensiver zu bewegen und zu spüren. Temperatur zwischen 24 und 28 Grad.

Aquapower

Bei der stärker fordernden Aquapower im tiefen oder flachen Wasser werden oft Geräte wie Wasserhanteln eingesetzt. Hier sollen vor allem die Muskeln aktiviert und gekräftigt, das Bindegewebe gestrafft, Verspannungen gelöst sowie Rückenschmerzen und Haltungsschäden gemildert werden. Dabei gibt es eine bestimmte Zahl an Wiederholungen. Temperatur bis 28 Grad.

Relaxing und Balancing

Wie die englischen Begriffe Aquarelaxing und Aquabalancing nahe legen, geht es um Entspannung im Wasser. Im Mittelpunkt stehen Dehn- und Streckübungen, Massagen und eine größere Beweglichkeit der Gelenke. Dabei wird dem Atem besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Bei 32 bis 35 Grad, im fast körperwarmen Wasser, lässt man sich tragen und blendet dabei den Alltag aus. Das funktioniert allein, in der Gruppe, mit Partner oder Trainer, mit und ohne Geräte. Zum Schluss: auf dem Rücken liegend, das Schwimmbrett oder zusätzliche Poolnudeln unter dem Körper, gleiten die Teilnehmer scheinbar schwerelos durch das sanft schaukelnde Blau. Sphärenklänge, Sternenhimmel oder begleitende Farbtherapie unterstützen die Entspannung und können für eigene Phantasiereisen genutzt werden.

Aqua-Fitness

 

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