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Sie sind hier: Home » Presse » Archiv In einigen Berufen fehlt das Personal Berlin - Trotz der hohen Arbeitslosigkeit suchen die Unternehmen in vielen Berufen Mitarbeiter. Wer etwa in der Gesundheitsbranche seine Dienste anbiete, habe gute Karten, schreiben die Forscher des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in einer Analyse. Zu den zehn meistgesuchten Mitarbeitern gehöre auch der Maschinenbau-Ingenieur. Ein Vergleich mit weniger nachgefragten Berufen zeige, dass in den aussichtsreicheren Feldern die Anforderungen an die Qualifikation sehr hoch seien. "Bildung ist also der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit", folgert das IW. Sportlehrer gesucht Das Institut analysierte die Lage anhand der Beschäftigungszuwächse in einem Berufsfeld, der aktuellen Arbeitslosenquote und der so genannten Vakanzquote, die die offenen Stellen auf die insgesamt in einem Bereich vorhandenen Jobs misst. "Danach sieht es vor allem für Werbeleute nicht schlecht aus", schrieben die Forscher. "Ihre Zahl hat sich in Westdeutschland seit 1987 glatt verdoppelt; außerdem ist derzeit mindestens jede zehnte Stelle unbesetzt." Allerdings sei die Arbeitslosigkeit hier dennoch sehr hoch, was möglicherweise an den häufigen Stellenwechseln in diesem Bereich liege. Zu den gefragten Mitarbeitern zählen dem IW zufolge auch Masseure und Krankengymnasten, Vermittler und Vermieter (zum Beispiel Autovermieter), Sportlehrer und Apotheker. Die Analyse zeigt dem IW zufolge zudem, dass auch für einfache Tätigkeiten die Zukunft im Dienstleistungsbereich liege. Anders als einfache Arbeiten in der Industrie ließen sich diese selten ins Ausland verlagern.
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