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Das Präha-Bildungszentrum sorgte für Erholung nach dem Laufen "Unterwegs im Wald müssten Schilder stehen, wie weit es noch bis zur Massage ist, anstatt zur nächsten Verpflegung", sagt der Läufer und fällt in einen leichten Dämmerzustand, während Ulrike Rapp und Kerstin Schniotalle sich mit streichenden Bewegungen an seinen Beinen entlang tasten. Vorsichtig kneten sie Oberschenkel und Waden, streichen die Belastung aus den müden Beinen. Bereits zum dritten Mal stand gestern das Präha-Bildungszentrum mit einem Massage-Team den müden und krampfenden Muskeln der Läufer zur Verfügung. Auf neun Liegen wurden Beine gelockert und massiert, jeweils zwei Therapeuten arbeiteten synchron an einem Patienten. "Das haben wir extra geübt", sagte Schniotalle, leitende Lehrkraft. Denn diese Technik ist ziemlich schwierig, hat doch jeder seinen eigenen Massagerhythmus, den es dann auf den anderen abzustimmen gilt. Aber auch die Techniken selbst erforderten Vorbereitung. "Heute müssen wir sanfter massieren als sonst, Intensität herausnehmen und andere Griffe anwenden. Sonst verkrampfen die Muskeln nur noch schneller", so Rapp, die ebenfalls Masseure ausbildet. Deshalb halfen sie vor allem mit einer Sportmassage aus Streichen und Schütteln.
Nicht jeden Tag solche Exemplare Außer den beiden Lehrerinnen waren 16 Auszubildende vor Ort, um ihren freien Sonntag mit Praxisübungen zu verbringen. "Sie sind im zweiten Lehrjahr und speziell auf die muskulären Folgen eines solchen Laufs vorbereitet", so Schniotalle. Und sie waren hoch motiviert, denn es gibt nicht jeden Tag so durchtrainierte Waden zu kneten.
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