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Von Thomas Schubert Diese Woche haben 14 Teilnehmer mit dem Projekt "Bildungsnetz 50 plus" begonnen. Vier Semester wird es dauern, bis die "Best-Ager" sich mit dem Titel "Generationenmanager Gesundheit" schmücken dürfen. Rhein-Erft-Kreis / Köln - Giesela Deutzmann reicht es nicht mehr aus, einen Vollzeitjob mit den täglichen Besuchen im Altenheim übereinzubringen. Inspiriert durch die Gespräche mit ihrer dort lebenden Mutter, kam sie zu dem Schluss, dass es in Kreisen der Senioren ein beträchtliches Potenzial an Lebenserfahrung zu heben gilt. "Und das wird meine Pionierarbeit", erklärt die Kölnerin kurz vor Beginn ihres Seminars. Seit dieser Woche sitzt sie zusammen mit 13 weiteren Teilnehmern des Projekts "Bildungsnetz 50 plus" über Studienunterlagen gebeugt. Vier Semester wird es dauern, bis die "Best-Ager" sich mit dem Titel "Generationenmanager Gesundheit" schmücken dürfen und ein profundes Wissen in Kommunikation, Anatomie, Bewegungslehre und Trainingsmethoden erworben haben werden. Die Lehrsäle stellen die Präha Akademie in Horrem und die Deutsche Sporthochschule in Köln, und auch bei den Dozenten bedient sich die vor zwei Jahren ins Leben gerufene Generationenakademie Rheinland aus dem Pool der Kooperationspartner, der außerdem noch den Kreissportbund umfasst. "Mitabenteurer" nennt Landrat Werner Stump, seines Zeichens Vorsitzender der Akademie, die Beteiligten - im Sinne des Netzwerkgedankens bekämen die Studenten das Beste aus diesem Bündel der Kompetenzen heraus. Das Themenfeld "Gesundheit" ist nur eines von vieren, wobei die Studiengänge "Bildung", "Bewegung" und "Kultur" laut Gisela Pfennig ab dem kommenden Semester nachgeschoben werden. Es käme der Akademie-Organisatorin durchaus gelegen, wenn sich noch Nachzügler in den aktuellen Lehrgang einschreiben würden, zumal das Limit im Kurs erst bei 25 Teilnehmern erreicht wäre. Nach dem Bestehen einer Abschlussprüfung und der Investition von 2950 Euro wird Giesela Deutzmann einen anerkannten Titel in Händen halten und sich als anschließend als Gesundheitsmanagerin in einer Rolle betätigen, wie sie künftig gefragt sein dürfte. "Wir werden Bindeglieder zwischen einer älteren und jüngeren Generation", sagt Deutzmann. Die Industriekauffrau hat noch zwei Jahre Zeit, um sich zu entscheiden, ob sie in einem Krankenhaus als Beraterin auftreten oder pflegebedürftigen Senioren Besuche abstatten möchte. Für die dritte Option wäre sie wohl auch ohne Qualifizierung gerüstet, wirkt sie doch jetzt schon als Ansprechpartnerin im Altenheim. Die Präha Gruppe ist Gründungsmitglied der Generationen Akademie Rheinland e.V..
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