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Von Joachim Röhrig Das Licht ist gedämpft, es läuft meditative Musik, es ist wohlig warm im Raum, und es duftet nach ätherischen Ölen. Auf Massagebänken liegen junge Damen und und genießen die entspannende Behandlung für Schulter und Rücken. Kerpen-Horrem - Das Licht ist gedämpft, im Hintergrund läuft meditative Musik, es ist wohlig warm im Raum, und es duftet nach ätherischen Ölen. Auf bequemen Massagebänken liegen junge Damen und genießen die entspannende Behandlung für Schulter und Rücken. Schauplatz der Szenerie ist allerdings kein schicker Wellness-Tempel, sondern der neue Massageraum des Präha-Bildungszentrums. Und bei den jungen Damen, die sich da gegenseitig verwöhnen, handelt es sich um angehende Kosmetikerinnen. Beim Präha-Infotag führten sie und die Schülerinnen und Schülern aus den anderen Zweigen der privaten Berufsfachschule für Prävention und Rehabilitation (Präha) den vielen Gästen vor, was sie im Laufe ihrer ersten Lehrjahre schon alles gelernt haben. Dass sich die Kosmetik-Schülerinnen des Präha-Zentrums nicht nur mit Maniküre, Make-up oder Hautreinigung beschäftigen, sondern beispielsweise auch die Kunst der Kräuterstempel-, der Thai- oder der hawaiianischen Lomi-Lomi-Massage erlernen, hat gute Gründe. "Solche Zusatzqualifikationen erhöhen die beruflichen Möglichkeiten unserer Absolventinnen und Absolventen später beträchtlich", erläutert Präha-Sprecherin Ulrika Boenke-Peters, "gerade der Wellness-Bereich ist eine Sparte mit Zukunft. Dem tragen wir bei der Gestaltung unserer Bildungsgänge Rechnung." So hat das Bildungszentrum jetzt eigens rund 40.000 Euro investiert, um einen seiner eher nüchternen Schulungsräume für die klassische medizinische Massage in eine kleine Wohlfühl-Oase mit Wellness-Flair zu verwandeln. "Für die auf Wellness ausgerichteten Arten der Massage sind eine angenehme, entspannende Atmosphäre und eine entsprechende Ausstattung mit komfortablen Bänken besonders wichtig. Da machen das Unterrichten und das Lernen auch gleich viel mehr Spaß", freut sich Lehrerin Stephanie Schmidt über den neuen Raum. Die Ausbildung der staatlich geprüften Kosmetiker/innen ist ein Schwerpunkt des seit gut 25 Jahren in Horrem ansässigen Präha-Standorts. Etwa die Hälfte der derzeit rund 400 Schülerinnen und Schüler absolviert die entsprechenden Ausbildungen. Darüber hinaus kann man sich in weiteren zwei- bis dreijährigen Ausbildungsgängen beispielsweise zum Fitness- und Wellness-Coach, zur Visagistin, zum staatlich geprüften Masseur, zum medizinischem Bademeister oder zum Gymnastiklehrer ausbilden lassen. Einstiegsvoraussetzung ist meist die Fachoberschulreife, wobei auch die Möglichkeit besteht, parallel zur Berufsausbildung das Fach-Abitur zu machen. Die Kosten werden in der Regel zum größten Teil vom Land getragen; die Teilnehmer müssen aber auch einen Eigenanteil beisteuern. Die private Berufsfachschule Präha ist ein Verbund privater Schulen und Bildungseinrichtungen in gemeinnütziger Trägerschaft. Die Bildungsarbeit umfasst schwerpunktmäßig die Bereiche Prävention und Rehabilitation, Therapie, Sport / Fitness, Tanz, Wellness und Beauty / Kosmetik. Auch Fort- und Weiterbildungen zum Wellness- oder zum Physiotherapeuten mit Bachelor-Abschluss werden angeboten. Anmeldungen für das im September beginnende neue Unterrichtsjahr sind noch möglich.
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