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Ab dem 3. Schuljahr wird von Grundschülern orthographisch korrektes Schreiben erwartet, nachdem zuvor häufig lauttreue Schreibungen akzeptiert wurden.
Der Übergang vom lauttreuen zum orthographischen Prinzip fällt vielen Schülern schwer, besonders aber solchen, die zur Gruppe der lese- und rechtschreibschwachen Kinder gehören.
Solche Kinder können einerseits Mühe haben, orthographisches Regelwissen zu speichern, andererseits wissen sie häufig auch nicht, wann sie Regeln anwenden müssen.
Nach einer genaueren Vorstellung der Symptomatik sollen in diesem Seminar einige zentrale Stategien vorgestellt werden, die helfen können, zum Beispiel folgende orthographische Probleme besser zu bewältigen:
Schreibung von Doppelkonsonanten einschl. <tz> und <ck>, Wörter mit <ie> oder <i>, sog. "stummes" <h>, Auslautverhärtung, Wörter mit <ä> und <äu>, Großschreibung etc.
Weiter sollen Übungsmöglichkeiten zur Anwendung der Strategien vorgestellt bzw. mit den TeilnehmerInnen gemeinsam erarbeitet werden.
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